Wie man den Browser dazu bringt ein neues Favicon anzuzeigen

Manchmal hat man das Problem, wenn man ein neues Favicon auf den Server lädt, dass dieses nicht angezeigt wird. Das liegt daran, dass der Browser die Icons im Cache speichert. Hier würde nun ein Löschen des Cache helfen oder das direkte Aufrufen der URL zum Favicon mit anschließendem F5 und Neustart des Browsers.

Ich finde das alles etwas umständlich. Besonders wenn man mehrere der kleinen Bildchen ausprobieren möchte. Einfacher geht es mit folgendem kleinen Code Snippet, das ihr in den Headbereich eurer Seite einfügt:

<HTML>
<head>
<link rel="shortcut icon" href="/favicon.ico?v=2" />
</head>
<body></body>
</HTML>

Google I/O 2013 Nachlese

Ich habe gestern tatsächlich die vollen drei Stunden angeschaut und war teilweise begeistert, was angekündigt wurde. Was gab es also alles Neues? Hier ein kleiner Überblick:

1. Google Music All Access

Ich bin ein treuer Benutzer von Spotify seit es auch in Deutschland an den Start gegangen ist. Meine eigene recht große Musiksammlung habe ich kaum noch zum Hören benutzt. Die habe ich zwar auf Google Music gepackt, wo man bis zu 20.000 Titel kostenlos hochladen kann, aber gehört habe ich dort relativ wenig. Das hatte erstens mit dem Interface zu tun, was mir einfach nicht gefallen hat, zweitens empfand ich es bei Spotify einfacher neue Musik zu entdecken.

Das hat sich jetzt geändert. Google hat das Interface aufgehübscht, es ist viel übersichtlicher und das Durchblättern durch meine Alben macht richtig Spaß. Die größte Neuerung allerdings ist, das man jetzt auch Musik streamen kann, die man nicht hochgeladen hat. Mit 9,99 $ pro Monat bewegt sich der Preis in der Region von Spotify, wenn man dort auch mobil streamen möchte. Eine Radio-Funktion gibt es auch. Und anders als bei Spotify kann man hier sehen, was als nächstes kommt und die Playlist nach Belieben bearbeiten.

Bisher ist All Access nur in den USA verfügbar. Wer also einen amerikanischen Google Music Account hat, kann schon jetzt dort loslegen. Es gibt auch eine 30-Tage-Probierphase, in der man den Dienst kostenlos nutzen kann. Sobald es das auch in Deutschland gibt, werde ich das auf jeden Fall austesten. Mal schauen, ob Google mich von Spotify weglotsen kann.

2. Hangouts

Hangouts soll die verschiedenen Chat-Apps vereinigen. Ich bin bisher zufrieden mit Whatsapp für Text- und Fotomessaging bzw. Skype für Videochats und habe keine Chatanwendung von Google benutzt. Wenn ich allerdings meine Freunde und Verwandte von Google+ überzeugen kann, wäre Hangouts durchaus eine Alternative. Skype funktioniert z.B. bei mir mobil nur suboptimal.

3. Fotos

Beo Google+ Photos könnt ihr jetzt 15 GB eurer Fotos in voller Auflösung hochladen (bisher 5 GB). Fotos mit einer Kantenlänge von maximal 2048 Pixel sind weiter unbegrenzt möglich.

Desweiteren gibt es eine automatische Bildbearbeitung und vieles mehr.

Das war jetzt nur ein kleiner Ausschnitt von dem, was gestern alles angekündigt und vorgestellt wurde. Mehr gibt es später.

Google I/O 2013 Livestream

Um 18:00 deutscher Zeit beginnt die Google-Entwicklerkonferenz mit der Keynote. Den Livestream habe ich hier kurzerhand eingebunden. Google bietet auch auf seiner Developer-Seite einen Livestream mit praktischer Terminübersicht an, so kann man sich das rauspicken was man für interessant hält und verpasst nichts.

Um was es genau gehen wird, dazu gibt es genügend Gerüchte und Hinweise zu lesen. Eine Spieleplattform für Google Play soll es geben, Android 4.3 und zuletzt wurde gar über einen Streamingdienst á la Spotify gerüchtet. Ob es ein überarbeitetes Nexus 7 oder, was höchst unwahrscheinlich ist, ein Nexus 11, erfahren wir ab 18:00.

Alternative für den Google Reader

feedly: your work newsfeed
Entwickler: Feedly Team
Preis: Kostenlos

Jahrelang habe ich für meinen Nachrichtenkonsum den Reader von Google genutzt. Nun macht Google diesen dicht und ich musste mir wohl oder übel eine Alternative suchen.

Eigentlich bin ich ja Fan von selbst gehosteten Sachen, auch da gibt es brauchbare Lösungen, als erstes habe ich allerdings Feedly ausprobiert und bis heute nicht wieder zurückgeschaut.

Hat mich Look and Feel beim Google Reader immer ein wenig irritiert, so macht Feedly in dieser Hinsicht einiges richtiger. So kann man z.B. zwischen verschiedenen Ansichten wählen. Für bildlastige Quellen gibt es das Magazin Layout, wer es eher textlastig mag kann die Listenansicht wählen, wie man sie aus dem Google Reader kennt. Das Layout kann man für jeden Feed einzeln auswählen und Feedly merkt sich die Einstellungen dabei.

Auch die Android App finde ich gelungen. Die konnte ich bisher auf dem HTC Wildfire testen. Auf einem 7 oder 10 Zoll Tablet soll sie sich aber auch ganz gut machen.

Eine Einschränkung gibt es aber. Wer täglich hunderte von Feeds durchscannen muss, für den ist es vielleicht etwas overdesigned und langsam.

Feedly gibt es als Webapp im Chrome Store und als kostenlose App bei Google Play.